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Informationen über Frankfurt
 

Pläne
Stadtplan
Schienenetzplan
Schnellbahnplan

Informationen über Frankfurt
Einleitung
Fernverkehr
Nahverkehr
Messe
Altstadt
Mainufer und Mainbrücken
Dotationskirchen
Hochhäuser
Museen und Galerien
Oper, Konzerthäuser und Bühnen
Nachtleben
Regelmäßige Veranstaltungen


Wichtige Messen in Frankfurt
IAA Nutzfahrzeuge
Frankfurter Buchmesse
Ambiente
Achema

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Hannover

 

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Frankfurt am Main
 

Einleitung

Frankfurt am Main ist mit über 660.000 Einwohnern die größte Stadt Hessens. Nach Berlin, Hamburg, München und Köln ist Frankfurt die fünftgrößte Stadt in Deutschland. Einst Freie Reichsstadt, Wahl- und Krönungsstadt deutscher Kaiser, ist Frankfurt heute eine der reichsten Metropolen Europas und eine Banken-, Literatur- und Kulturmetropole.

Seit 1875 ist Frankfurt Großstadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Die städtische Bebauung reicht weit über die eng gezogenen Stadtgrenzen hinaus. Die engere Stadtregion hat etwa 1,8 Millionen Einwohner, die Gesamtregion Frankfurt Rhein-Main ist mit über 5 Millionen Einwohnern nach Rhein-Ruhr die zweitgrößte deutsche Metropolregion.

Frankfurt ist Hauptsitz der Europäischen Zentralbank und der wichtigste Finanzplatz Kontinentaleuropas. Als Messestadt hat Frankfurt weltweite Bedeutung. Zudem ist es einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas. Seit dem Mittelalter gehört die Stadt ohne Unterbrechung zu den wichtigsten urbanen Zentren in Deutschland. Die zentrale Lage von Frankfurt am Main in Europa trug maßgeblich zum Wachstum des Frankfurter Flughafens bei. Dieser ist einer der wichtigsten Passagier- und Frachtumschlagplätze Europas. Von hier aus bekommt man die größte Anzahl internationaler Anschlüsse weltweit.

Eine Besonderheit Frankfurts ist die Skyline aus zahlreichen Wolkenkratzern, die zu den höchsten in Europa gehören.

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Verkehr

Fernverkehr

Die Stadt Frankfurt am Main ist dank ihrer einzigartigen zentralen Lage einer der wichtigsten Verkehrsknoten in Europa.

Zum einen kreuzen sich am Frankfurter Kreuz, dem meistbefahrenen Autobahnkreuz Europas, die Autobahnen A 5 (Hattenbacher Dreieck - Weil am Rhein) und A 3 (Arnheim - Passau), zum anderen verfügt die Stadt über den Flughafen Frankfurt, einen der größten Flughäfen der Welt mit 52,9 Millionen Fluggästen im Jahr 2005.

Im Bahnverkehr besitzt Frankfurt mit dem Frankfurter Hauptbahnhof den nach Fahrgästen (etwa 350.000 pro Tag) größten Bahnhof Europas. Seit dem Jahr 2002 ist die ICE-Neubaustrecke nach Köln in Betrieb, die die Fahrzeit zwischen beiden Städten auf 1 1/4 Stunden verkürzt. Nach Fertigstellung der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Köln und Brüssel werden die Finanzzentren Frankfurt und London eine direkte Schnellzugverbindung (durch den Kanaltunnel) erhalten. Zudem wird die Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Paris im Rahmen des Rhealys-Projekts derzeit ausgebaut.

Die Bedeutung im Güterverkehr auf der Schiene ist allerdings zurückgegangen: von den zwei Rangierbahnhöfen ist nur mehr der kleinere in Betrieb (Frankfurt am Main-Ost), während der größere (Frankfurt am Main-Hauptgüterbahnhof) stillgelegt ist und dessen Gelände teilweise von der Frankfurter Messe genutzt wird. Zudem soll auf dem Areal das neue „Europaviertel“ entstehen. Jedoch ist Frankfurt weiterhin ein zentraler Logistikstandort und bei der Luftfracht europäischer Marktführer.

In der Binnenschifffahrt ist Frankfurt über den Rhein mit den wichtigen Industrieregionen in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden und über den Main-Donau-Kanal mit dem südöstlichen Mitteleuropa verbunden.

Frankfurt besitzt nach der Umwandlung des Westhafens in ein Wohn- und Büroquartier noch den Osthafen, den Flußhafen Gutleutstraße und den Hafen des Industriepark Höchst.

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Nahverkehr

Das Angebot des ÖPNV in Frankfurt und dem Region besteht aus dem S-Bahn-Netz, der teilweise zur U-Bahn ausgebauten Stadtbahn, der Straßenbahn, Stadtbussen sowie mehreren Vorort- und Regionalbahnen. In der Innenstadt befahren acht S-Bahn-Linien einen sieben Stationen umfassenden Tunnel, der in mehreren Schritten 1978, 1992 und 1993 in Betrieb genommen wurde. An den Stationen Hauptbahnhof, Hauptwache und Konstablerwache ist die Stammstrecke mit der U-Bahn verknüpft, am Hauptbahnhof und der Konstablerwache auch mit der Straßenbahn. Zwischen den Stationen Hauptwache und Konstablerwache verläuft die S-Bahn unter der Zeil in einem Gemeinschaftstunnel mit der U-Bahn.

Das größte Verkehrsunternehmen für die lokalen Verkehrsmittel in der Stadt ist die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF). Die Lokale Nahverkehrsgesellschaft traffiQ GmbH übernimmt die Koordination und Bestellung des lokalen Nahverkehrsangebots. Sie ist Partner des Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), der für die regionalen Verkehre und ein einheitliches Tarifsystem zuständig ist.

Durch zahlreiche Stadtautobahnen (teilweise als BAB, teilweise als autobahnähnlich ausgebaute Bundesstraßen) kann die Stadtregion als für den Individualverkehr überdurchschnittlich erschlossen betrachtet werden.

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Messe

Handelsmessen haben in Frankfurt eine lange Tradition. Nach neuesten Erkenntnissen war Frankfurt mit der Frankfurter Messe die erste Messestadt der Welt. Schon im Mittelalter konnten Handelsreisende hier ihre Waren anbieten. Mit Leipzig, dem zweiten großen Messestandort im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation (Leipziger Messe), war Frankfurt durch eine Fernstraße, die Via Regia, verbunden.

Wichtige Messen in Frankfurt sind neben der Frankfurter Buchmesse, der Internationalen Automobilausstellung und der Achema auch die Ambiente Frankfurt, die größte Konsumgütermesse der Welt.

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Sehenswürdigkeiten

Altstadt

Drei der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt befinden sich nahe beieinander in der Frankfurter Altstadt: Kaiserdom, Römerberg und Paulskirche.

Der katholische Kaiserdom St. Bartholomäus mit seinem markanten spätgotischen Westturm war die Wahl- und Krönungsstätte der deutschen Kaiser. Vom Dom zum Römer führte der Königsweg, die Prozessionsstrecke der frisch gekrönten Kaiser zum Festbankett im Rathaus. Vor dem Dom befindet sich heute der Historische Garten mit Ausgrabungen aus römischer und karolingischer Zeit.

Der Römerberg ist der zentrale Platz der Altstadt mit dem Rathaus (Römer) aus dem 14. Jahrhundert, der frühgotischen Alten Nikolaikirche und der nach Kriegszerstörung rekonstruierten Häuserzeile auf der Ostseite des Platzes. Auf dem Rathausbalkon des Römers, werden die Titelgewinne der Regionalen Vereine (z.B.Eintracht Frankfurt)aber auch Fußballweltmeisterschaften mit den Fans zusammen gefeiert.

Die Paulskirche wurde 1789 bis 1833 anstelle der 1786 abgerissenen mittelalterlichen Barfüßerkirche erbaut und diente bis 1944 als evangelische Hauptkirche Frankfurts. In dem klassizistischen Rundbau des Architekten Johann Georg Christian Hess tagte 1848/49 die Nationalversammlung. Der Paulsplatz ist ein belebter Stadtplatz mit Straßencafés.

Zwischen Römerberg und Liebfrauenberg liegt die Neue Kräme. Am Liebfrauenberg befinden sich die im 14. Jahrhundert erbaute Liebfrauenkirche, der Liebfrauenbrunnen von 1770 und das 1775 errichtete Haus Zum Paradies/Grimmvogel, einer der wenigen erhaltenen Barockbauten in Frankfurt.

Die Kleinmarkthalle, ein Neubau von 1954 nach Kriegszerstörung 1944, ist das kulinarische Zentrum der Stadt. Über 150 Marktstände bieten an jedem Werktag alle Arten von Lebensmitteln an. Die Stände und Spezialitätenlokale in der Markthalle sind zugleich ein beliebter Mittagsimbiss für die Angestellten in der Stadt.

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Mainufer und Mainbrücken

Die beiden Mainufer entwickeln sich immer mehr zum attraktivsten Stadtraum Frankfurts. Hierzu tragen Projekte wie die Entwicklung des Museumsufers, die Neugestaltung der Uferanlagen oder die architektonisch anspruchsvollen Mainbrücken bei. Die Alte Brücke (1222 erstmals urkundlich erwähnt) galt jahrhundertelang als bedeutendstes Bauwerk der Stadt. Der Eiserne Steg, eine 1869 eröffnete Fußgängerbrücke, ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Der Blick von einer der östlichen Innenstadt-Mainbrücken auf Altstadt und Skyline wird in den Medien gern als Illustration für Beiträge aus Frankfurt verwendet.

Zudem wurden in den letzten Jahren zwei große Beachclubs am nördlichen (Galerie Beachclub im Ostend) und südlichen (Kingkamehameha Beachclub in Offenbach) Mainufer eröffnet.

Das Naturschutzgebiet Schwanheimer Düne ist eine der wenigen Binnendünen Europas und befindet sich nahe des Mains im Westen des Stadtteils Schwanheim. Es umfasst 58,5 Hektar und beherbergt viele seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- sowie Pflanzenarten.

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Dotationskirchen

Eine Besonderheit Frankfurts sind die Dotationskirchen. Die Stadt ist seit 1802 Eigentümerin aller neun Kirchen in der Innenstadt und der Dreikönigskirche in Sachsenhausen und zu ihrem Unterhalt verpflichtet. Viermal im Jahr, zu den Hochfesten des Kirchenjahres, findet in den Citykirchen das traditionelle Frankfurter Stadtgeläut statt.

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Hochhäuser

Seit den siebziger Jahren entstand eine nennenswerte Anzahl von Hochhäusern im unmittelbaren Stadtzentrum. Frankfurt ist damit eine der wenigen Städte Europas mit einer ausgeprägten Skyline. Deswegen wird Frankfurt auch manchmal als Mainhattan bezeichnet – eine Anspielung auf Manhattan in New York City.

Markante Hochhäuser sind der Messeturm und das Commerzbank-Hochhaus als derzeit zweithöchster Wolkenkratzer Europas, die Konzernzentralen der Dresdner Bank und der Deutschen Bank, ein Zwillingsturm, sowie das Gebäude der Europäischen Zentralbank (gebaut als BfG-Hochhaus). Der Maintower hat als einziges Hochhaus eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform. Sie liegt 200 Meter über dem Straßenniveau.

Um die Hochhäuser bauleitplanerisch zu reglementieren, wurde in Frankfurt ein Hochhausrahmenplan aufgestellt, der festschreibt, wo und wie Hochhäuser gebaut werden dürfen. Der Architekt Jochem Jourdan hat den Auftrag erhalten, diesen Plan zu überarbeiten.

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Kultur

Museen und Galerien

Die Stadt bietet ein vielfältiges kulturelles Programm. Dazu zählt die einzigartige Museumslandschaft mit über 60 größeren und kleineren Museen und Ausstellungshäusern, die sich auf beiden Seiten des Mains angesiedelt hat.

Das Museumsufer auf der Sachsenhäuser Mainseite umfasst bekannte Häuser wie das Städel (Gemälde), das Liebieghaus (Skulpturen), das Museum für Kommunikation, das Deutsche Architekturmuseum (DAM), das Deutsche Filmmuseum, das Museum der Weltkulturen und das Museum für Angewandte Kunst. Das Museumsuferfest findet alljährlich an den Ufern statt und lädt die Besucher ein, sich mehr mit dem kulturellen Angebot auseinander zu setzen.

Auf der Altstadtseite des Mains befinden sich das Jüdische Museum, das Archäologische Museum im Karmeliterkloster, das Historische Museum (Stadtgeschichte), die Kunsthalle Schirn und das weltberühmte Museum für Moderne Kunst (MMK), in dem alle bedeutenden Künstler der Moderne vertreten sind (Picasso, Warhol, Beuys, etc.)

Die Kunstszene trifft man im Frankfurter Kunstverein gegenüber der Kunsthalle Schirn, der Städelschule (Staatliche Hochschule für Bildende Künste Städelschule), privaten Kunstgalerien und auch in einer Reihe von alternativen Ausstellungsräumen. Die Galerien zeigen von Alter Kunst über verschiedene Spezialgebiete bis zur Gegenwart. Von den alternativen Ausstellungsräumen werden viele von Künstlern oder jungen Kunstwissenschaftlern betrieben, u.a. die Ausstellungshalle in Sachsenhausen oder der ausstellungsraum EULENGASSE 65 in Bornheim.

Im Westend liegt außerdem das bedeutende Naturmuseum Senckenberg, in dem unter anderen Fossilienfunde aus der Grube Messel bei Darmstadt zu sehen, das Original eines Sauriers mit erhaltenen Hautresten und diverse große Saurierskelette.

Im Nordend ist die EXPLORA, einem Museum für optische und andere Täuschungen. Dort sind viele Anaglyphenbilder, Stereobildpaare, SIRDs, Hologramme und andere Formen der optischen Wahrnehmung zu sehen.

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Oper, Konzerthäuser und Bühnen

Frankfurt weist eine lebendige Theaterszene auf. Die Städtischen Bühnen vereinen mehrere Sparten unter einem Dach: Die Oper Frankfurt zählt zu den weltweit besten Häusern und erhielt mehrmals (zuletzt im Jahr 2003) die Auszeichnung Opernhaus des Jahres. Das Schauspiel Frankfurt machte vor allem in den siebziger und achtziger Jahren durch sein Mitbestimmungsmodell von sich reden. Die Alte Oper, eröffnet 1881, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1981 als Konzerthaus wiedereröffnet. Die Alte Oper besitzt einen der schönsten Konzertsäle der Welt und hat heute große Bedeutung als wichtiges Musikzentrum in Europa. Weitere bedeutende Konzerthäuser sind die Jahrhunderthalle in Unterliederbach und die Festhalle in Bockenheim. Ein weltweit bekanntes Forum für zeitgenössische Musik ist das 1980 gegründete Ensemble Modern im Frankfurter Ostend.

Die Komödie in der Neuen Mainzer Straße und das Fritz-Rémond-Theater im Zoo-Gesellschaftshaus sind zwei beliebte Boulevardtheater Frankfurts. Das Volkstheater Frankfurt pflegt neben klassischen Mundartstücken auch mundartliche Bearbeitungen von Klassikern und zeitgenössischen Dramen. Das English Theatre ist die größte englischsprachige Bühne auf dem Kontinent. Neben dem Tigerpalast, dem Künstlerhaus Mousonturm, dem Stalburg-Theater und dem Gallustheater finden sich im Bereich Kabarett und Kleinkunst u.a. Die Schmiere (seit 1950 „das schlechteste Theater der Welt“) im Karmeliterkloster, das Neue Theater im Stadtteil Höchst, das TiTS-Theater sowie Die Dramatische Bühne im Café Exzess.

Das Ballett Frankfurt und das Theater am Turm (TAT) mussten im Jahr 2004 schließen, jedoch das berühmte Forsythe-Ballet kann man in der Metropole noch erleben. Ein besonderes Kindertheater hatte Frankfurt mit dem Klappmaul-Puppentheater.

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Nachtleben

  • Batschkapp
  • Brotfabrik (Frankfurt)
  • Cocoon Club von Sven Väth
  • Jazzkeller
  • King Kamehameha Club
  • Living XXL
  • Sinkkasten (Frankfurt)
  • U60311
  • Galerie

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Regelmäßige Veranstaltungen

Zu den wichtigsten Veranstaltungen gehört die Dippemess', die zweimal jährlich, von April bis Mai und dann noch einmal im September, gefeiert wird. Ebenfalls bekannt ist der Wäldchestag, der immer am Dienstag nach Pfingsten im Frankfurter Stadtwald stattfindet. Das bis 2004 alljährlich organisierte Musikfestival Sound of Frankfurt war vor allem bei jüngeren Menschen sehr beliebt. Mit 500.000 Besuchern erreichte das Freiluftkonzert 2003 einen neuen Rekord. Ein besonderes Ereignis ist in Frankfurt das Museumsuferfest mit einer Mischung aus Musik und Kultur, zu dem im Spätsommer an den Wochenenden bis zu 3.000.000 Besucher kommen. Beliebt sind zudem die Nacht der Museen und die „Nacht der Clubs“. Zu den genannten Festen feiern einzelne Stadtteile noch Eigene wie das Höchster Schloßfest.

Seit 2003 findet das Down-Sportlerfestival, eine Veranstaltung, bei der sich mehrere hundert Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) in verschiedenen Wettbewerbssportarten messen können, in Frankfurt statt.

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Geschichte

Frankfurt am Main wurde erstmals am 22. Februar 794 in einer Urkunde Karls des Großen für das Regensburger Kloster St. Emmeram erwähnt. In dem in Latein verfassten Dokument heißt es: „...actum super fluvium Moin in loco nuncupante Franconofurd“ - „gegeben (ausgestellt) am Flusse Main in einem Orte, genannt Frankfurt.“ Eine kontinuierliche Besiedlung des Domhügels ist allerdings schon seit jungsteinzeitlicher Zeit nachgewiesen. Am selben Ort entstand in der Folge ein römisches Militärlager und in merowingischer Zeit ein fränkischer Königshof. 843 wurde Frankfurt die zeitweise wichtigste königliche Pfalz der Ostfranken und Ort von Reichstagen. 1220 wurde Frankfurt freie Reichsstadt.

Die Goldene Bulle von 1356 bestätigte Frankfurt ab 1356 als ständige Wahlstadt der römischen Könige, nachdem hier schon seit 1147 die meisten Königswahlen stattgefunden hatten. Ab 1562 wurde der Kaiser auch in Frankfurt gekrönt, als letzter 1792 der Habsburger Franz II.

1806 mit dem Ende des Alten Reiches fiel Frankfurt unter die Herrschaft des Fürstprimas Karl Theodor von Dalberg, der es mit seinen Fürstentümern Regensburg und Aschaffenburg zu einem selbständigen Staat innerhalb des Rheinbunds vereinigte. 1810 trat Dalberg Regensburg an Bayern ab und wurde mit den Gebieten von Hanau und Fulda entschädigt. Zusammen mit der Stadt Frankfurt und dem Aschaffenburger Gebiet bildete dieser Territorialkomplex schließlich von 1810 bis 1813 das kurzlebige Großherzogtum Frankfurt.

Mit dem Zusammenbruch des napoleonischen Systems wurde Frankfurt am 14. Dezember 1813 von den siegreichen Alliierten einer provisorischen Verwaltung unter dem Präfekten Carl Wilhelm Freiherr von Günderrode unterstellt.

Auf dem Wiener Kongress plante das Königreich Bayern die Annexion Frankfurts, doch beschloss der Kongress am 8. Juni 1815 die Wiederherstellung Frankfurts als Freie Stadt innerhalb des Deutschen Bundes. Es war damit neben Hamburg, Bremen und Lübeck eine von vier Freien Städten, die ihre traditionelle Stadtfreiheit bis in die Zeit der Moderne behaupten konnten. Der Bundestag des Deutschen Bundes richtete sich in Frankfurt ein. 1848 kam es in den deutschen Staaten zur Märzrevolution. Die einberufene Nationalversammlung tagte in der Frankfurter Paulskirche.

Im Deutsch-Österreichischen Krieg 1866 blieb Frankfurt bundestreu. Die öffentliche Meinung stand eher auf Seiten Österreichs und des Kaisers, obwohl es auch in Frankfurt schon länger Stimmen gab, die aus wirtschaftlichen und außenpolitischen Gründen für einen freiwilligen Anschluss an Preußen plädierten. Am 18. Juli wurde die Stadt von der preußischen Rheinarmee besetzt und mit schweren Kontributionen belegt. Am 2. Oktober annektierte Preußen die Stadt, die damit endgültig ihren Status als unabhängiger Staat verlor; Frankfurt wurde dem Regierungsbezirk Wiesbaden der Provinz Hessen-Nassau zugeordnet, die Zahlung der Kontributionen erlassen. Als versöhnendes Symbol wurde 1871 in Frankfurt der Deutsch-Französische Krieg mit dem Frankfurter Frieden offiziell beendet.

Für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt zu einem Industriezentrum mit raschem Bevölkerungswachstum war die Annexion vorteilhaft. Frankfurt gemeindete im Laufe der nächsten Jahrzehnte zahlreiche umliegende Orte ein und verdoppelte seine Fläche gegenüber der Zeit vor 1866. Damit wurde es schließlich sogar Anfang des 20. Jahrhunderts für kurze Zeit Deutschlands flächengrößte Stadt.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden 9.000 Juden aus Frankfurt deportiert. Im Zweiten Weltkrieg zerstörten gezielte alliierte Luftangriffe fast die komplette Alt- und Innenstadt. Das bis 1944 nahezu geschlossen mittelalterliche Stadtbild - in dieser Form bereits damals einzigartig für eine deutsche Großstadt - ging aber auch im Zuge eines modernen Wiederaufbaus verloren. Weite Teile der einstigen Altstadt werden heute von Betonbauten der 50er-Jahre geprägt, wo sich einstmals ein Gassengewirr zwischen eng beieinander stehendem Fachwerk erstreckte.

Nach Kriegsende richtete die amerikanische Besatzung in der Stadt ihren Hauptsitz ein. Anschließend wurde Frankfurt zum Verwaltungssitz der Trizone. Bei der Wahl zur Bundeshauptstadt unterlag Frankfurt nur knapp und gegen Konrad Adenauers Favoriten Bonn. Ein Parlamentsgebäude war in Frankfurt bereits gebaut worden und beherbergt heute den Hessischen Rundfunk. In der Nachkriegszeit entwickelte sich die Stadt erneut zu einer wirtschaftlichen Metropole und wurde 1999 Sitz der Europäischen Zentralbank.

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